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CLOUTH:TICKER

Eine Ausbildung bei Joh. Clouth - Teil 1

Avatar of Clouth Media CrewClouth Media Crew - September 2020, Ausbildung


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Es geht mit spannenden Beiträgen aus der Clouth Group weiter auf unserem Clouth:Ticker .

In einem zweiteiligen Interview geben die beiden Azubis Sina Detlefsen und Lukas Lachmann gemeinsam mit dem Ausbildungsleiter Paul Molter und dem langjährigen Ausbilder der Abteilung Arbeitsvorbereitung Matthias Fitzner einen Einblick zum Thema „Ausbildung bei Joh. Clouth“.

 


Ausbildung bei Clouth

Lukas macht eine klassische 3-jährige Ausbildung zum Industriekaufmann, Sina nutzt die Möglichkeit, die Ausbildung zur Industriekauffrau mit dem Abitur zu kombinieren.

Die Kombination aus Ausbildung und Abitur bietet Joh. Clouth in Kooperation mit dem Berufskolleg Hückeswagen an.

Sina und Lukas erläutern die Unterschiede der beiden Ausbildungswege:

Sina erklärt: „Der größte Unterschied ist, dass ich die Ausbildung nach zwei Jahren abschließe und dann im dritten Jahr das Abitur mache. Während des dritten Jahres komme ich immer nur in den Schulferien in das Unternehmen zum Mitarbeiten. Auch jetzt habe schon lange Schultage, da ich mehr Unterricht habe als die Azubis, die die Ausbildung ohne Abi machen – zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen.“

Lukas ergänzt: „Da ich das Abitur schon vor der Ausbildung gemacht habe, mache ich die „klassische“ Ausbildung zum Industriekaufmann und bin nach drei Jahren fertig. Je nach Notenschnitt während der Ausbildung habe ich auch die Möglichkeit, die Prüfung schon nach 2,5 Jahren abzulegen.“

Ein weiterer Unterschied bei den beiden Azubis ist, dass Sina aufgrund der Ausbildung plus Abitur am Berufskolleg Hückeswagen wöchentlich unterrichtet wird und Lukas das Berufskolleg Wipperfürth gewählt hat, an dem er Blockunterricht hat.

Lukas sieht im Blockunterricht für sich den Vorteil, dass er sich während der Schulzeit voll auf die Schule und die Prüfungen konzentrieren kann und während der Präsenzwochen wieder zu 100 % im Unternehmen mitarbeitet.

Sina nickt: „Ja, das stimmt, ich sitze öfter nach der Arbeit noch an den Schulsachen und lerne. Da ich wöchentlich Schule und Präsenztage im Unternehmen habe, kann ich das Gelernte aber auch oft direkt umsetzen und habe immer Kontakt in die Firma. Das finde ich gut.“

Joh. Clouth stellt es den Azubis zum Industriekaufmann*, die nicht das Abitur mit der Ausbildung kombinieren, frei, welches Berufskolleg gewählt wird. Es stehen die Berufsschulen in Hückeswagen, Wipperfürth oder Wermelskirchen zur Wahl. Oft entscheiden sich die Azubis nach dem Lehrkonzept – ob Blockunterricht oder wöchentliche Schulzeit, aber auch die Wohnortnähe spielt bei der Wahl des Berufskollegs eine wichtige Rolle.

Matthias Fitzner ergänzt: „Generell sollten sich die jungen Leute über ihre Fahrwege Gedanken machen.“

„Ein wichtiger Hinweis!“, stimmt Paul Molter zu, „Wir haben ja auch Azubis, die noch unter 18 Jahre alt sind. Für sie ist ein unkomplizierter Weg zur Arbeit und zur Schule sehr wichtig.“


Wie wird man Azubi bei Joh. Clouth?

Sina erfuhr von ihrer Realschule von der Möglichkeit die Ausbildung und das Abitur am Berufskolleg Hückeswagen zu kombinieren. „Vom Berufskolleg erhielt ich dann eine Liste mit Unternehmen, die diese Kombination anbieten und habe mich bei den Firmen beworben. Zusätzlich habe ich bei Joh. Clouth auch noch ein 3-tägiges Praktikum gemacht. Das war toll! So konnte ich schon mal kurz in den Beruf reinschnuppern und auch das Unternehmen und die Menschen dort ein wenig kennenlernen. So ein Praktikum vorab kann ich jedem interessierten Schüler empfehlen – das hilft sehr bei der Entscheidung.“

Lukas hörte von einem Bekannten von Joh. Clouth und von der Möglichkeit, dort eine Ausbildung zum Industriekaufmann* zu machen. Kurz entschlossen hat er sich beworben und wurde ins Assessment Center eingeladen.

In einer Gruppe gemeinsam mit Sina und anderen Bewerbern wurden ihm verschiedene Aufgaben gestellt. „Hier ging es besonders um Teamarbeit! Die Aufgaben sollten gemeinsam gelöst werden.“, erzählt Lukas.

„Wir haben auch kleine Rollenspiele gemacht, um verschiedene Situationen nachzuspielen. Und wir sollten einen kurzen Text zu einem Thema schreiben.“, ergänzt Sina.

„Im Assessment Center geht es darum, einen ersten Eindruck von der Arbeits- und Denkweise der jungen Leute zu bekommen: Wie werden Probleme angegangen, welche Rolle übernehme ich in einem Team, wie verhalte ich mich meinen Teamkollegen gegenüber. Natürlich gibt es auch noch ein persönliches Bewerbungsgespräch. So versuchen wir uns ein gutes Bild, einen Eindruck des Bewerbers, zu verschaffen.“, erklärt Paul Molter.

Hinweise und Tipps zum Bewerbungsverfahren bekam Sina von der Realschule im Deutsch- und im Politikunterricht.

„Auf der Gesamtschule haben wir keine Tipps bekommen. Aber es hat auch so geklappt!“, freut sich Lukas.

Mit den Erlebnissen des Ausbildungsstarts und den Erfahrungen aus dem ersten Lehrjahr geht es im nächsten Beitrag weiter.

Es bleibt spannend!

 

Interessiert an einer Ausbildung bei Joh. Clouth?

Auf www.clouth-karriere.com  erfährst Du alles über die Ausbildung bei Clouth, wie Clouth als Arbeitgeber ist und auch unser Bewerberportal ist dort zu finden.

Weitere Artikel zum Thema Ausbildung gibt es auch hier im Clouth:Ticker.

Die Redaktion dankt den vier Teilnehmern für das interessante Gespräch. 

 

*Hinweis:
Zur besseren Lesbarkeit haben wir auf geschlechtsspezifische Mehrfachnennungen verzichtet. Wenn auf diesen Seiten von Mitarbeitern oder sonstigen Personen die Rede ist, sind in allen Fällen gleichermaßen alle Geschlechter gemeint.